Ein großer Teil der Schnittverletzungen mit Gemüsehobeln entsteht nicht beim Kochen, sondern beim Aufräumen. Im Schaum verschwindet die Klinge vollständig, und die Hand sucht das Gerät im Blindflug. Diese Reihenfolge lässt sich mit einer einzigen Gewohnheit ändern.
Schaum macht die Schneide unsichtbar
Sobald Spülmittel im Wasser ist, sieht niemand mehr, wie das Gerät im Becken liegt. Wer dann nach einem Teller greift, streift die Klinge mit der Handkante. Eine Übersicht der gängigen Bauarten und ihrer Klingenlage finden Sie bei https://benriner.com.de/.
Der Hobel wird zuerst gespült, nicht zuletzt
Reinigen Sie das Gerät direkt nach dem Hobeln, solange nichts angetrocknet ist und das Becken noch leer ist. Danach kommt der Rest des Geschirrs. So entsteht gar nicht erst die Situation, in der Sie den Hobel unter anderen Teilen wiederfinden müssen.
Bürste statt Lappen
Ein Spüllappen wird von der Schneide zerteilt und zieht die Finger mit. Nehmen Sie eine Spülbürste mit langem Griff und führen Sie sie in Schnittrichtung über die Klinge, immer von sich weg. Der Wasserstrahl macht dabei den größten Teil der Arbeit.
Handschuh auch beim Spülen
Der schnittfeste Handschuh gehört nicht nur an die Bahn, sondern an das Becken. Wer ihn nach der Arbeit anlässt, bis der Hobel im Trockenständer steht, hat die gefährlichste Minute abgedeckt.
Trocknen mit klarer Richtung
Legen Sie das Gerät nicht flach auf ein Tuch, wo es unter einer Schüssel verschwindet. Stellen Sie es aufrecht ab, Klinge nach hinten, oder hängen Sie es sichtbar auf. Restfeuchte in den Rillen ist außerdem der Anfang jeder Verfärbung.
Feste Regeln für die Küche
Diese Punkte lassen sich ohne Aufwand einhalten:
- Der Hobel kommt nie in ein gefülltes oder eingeschäumtes Becken.
- Er wird sofort nach Gebrauch gespült, nie gestapelt.
- Gereinigt wird unter fließendem Wasser mit einer Bürste.
- Zum Trocknen steht er aufrecht und sichtbar.
- Mitbewohner und Gäste werden auf die Klinge hingewiesen.
Warum die Klinge nicht warnt
Japanischer Klingenstahl in einem Hobel bleibt über Jahre scharf, weil er kaum Kontakt zu harten Flächen hat. Ein Messer wird mit der Zeit stumpf und damit gutmütiger, ein Hobel nicht. Die Vorsicht darf also nicht mit der Gewöhnung nachlassen.
Wer noch in Ihre Küche greift
Besuch räumt gern den Tisch ab und stellt Geschirr ins Becken. Sagen Sie in solchen Momenten kurz, dass dort ein Hobel liegt, oder räumen Sie ihn vorher weg. Das ist unangenehmer zu sagen als eine Wunde zu erklären.